Die wichtigsten kreativen Auszeichnungen des 33. Bayerischen Filmpreises gingen an DORIS DÖRRIE für die Regie ihres neuen Films “Glück” (der demnächst in die Kinos kommt) und an CHRISTIAN ZÜBERT für sein herrausragendes Drehbuch zu der anrührenden Komödie “Dreiviertelmond”, die er auch selbst inszenierte und die seit Mitte Oktober erfolgreich in den Kinos läuft. Die beiden Einzelauszeichnungen sind mit jeweils 10.000 EUR dotiert.
Zu Dörries Regieleistung meinte die Jury des Bayerischen Filmpreises, der u.a. BVR-Mitglied Wolfgang Limmer angehört: “Wer Doris Dörries Film “Glück” sieht, wird darin all ihr Können wiederfinden. Jedes Detail schmückt nicht nur, es ist sinnstiftend eingesetzt: vom handbestickten Stofftaschentuch bis zum Hundehalsband, von der Spielplatzschaukel bis zum Elektromesser. So wie die Regisseurin jede Kleinigkeit bewusst einsetzt, ohne je den großen dramatischen Bogen aus den Augen zu verlieren, so elegant ist die Geschichte um die eigentlich unmögliche Liebe zweier Außenseiter geflochten und so exzellent sind die Darsteller geführt.”
Den Preis überreichte Ferdinand von Schirrach, der Autor der gleichnamigen Romanvorlage.
